Sonntag, 23. August 2009

Meine erste Woche ist vorbei...

Der Flug war wirklich verrückt. Es war scheinbar endlos Nacht – 14 Stunden Finsternis. Man bekommt sein Frühstück – es ist dunkel, es gibt Mittagessen – es ist immer noch dunkel. Bei der Landung in Guyaquil denke ich nur: „Jetzt bist du also wirklich da, du bist in Ecuador!“ Während dem Zwischenstop wird es dann auch endlich langsam hell. Das Wetter ist schön und es sind nur ein paar kleine Wölkchen am Himmel.

Der Landeanflug auf Quito ist der Hammer! Das Flugzeug schlängelt sich durch die Bergketten, die Aussicht ist atemberaubend und man fliegt ganz nah über die ganze Stadt, da der Flughafen genau im Zentrum liegt.

8:10 Uhr Ortszeit (Zuhause 15:00 Uhr) betrete ich dann endlich zum ersten Mal ecuadorianischen Boden und merke sofort das etwas nicht stimmt und fühle mich als würde der Boden schwanken – die Höhenluft =) Begrüßt werde ich von meiner Gastfamilie und einer bayerischen Flagge!

Das ist jetzt schon eine Woche her, die Familie Ubidia, bei der ich die Zeit während dem Sprachkurs wohne, ist einfach lieb und ich fühl mich hier total wohl und gut aufgehoben. Jeder Tag bringt neues und ist für mich aufregender als der Vorherige. Ich staune über die vielen verschiedenen Früchte, die Menschen, die Stadt, das Leben. Alles hat hier einen anderen Rhythmus. An der Ampel kann man von Früchten über Süßigkeiten und Telefonkarten alles kaufen, wenn im Auto kein Platz mehr ist, setzt man sich halt hinten auf den Pic-up, man muss winken wie ein Blöder, wenn man will das der Bus anhält und es ist ganz normal das ein gegrilltes Schwein aus einem Restaurant schaut, um Kunden anzulocken.

Ich war schon in Mindo (der Quito nächstgelegene Jungle). Dort hab ich Kolibries gesehen, Orchideen in freier Wildbahn, Schmetterlinge, die so groß waren wie meine gespreizte Hand und natürlich die unbeschreibliche Schönheit von dem Jungle selbst. Heute war ich in Otavallo, der für ihren Markt berühmten, Stadt der Otavallo-Indichinas. Man kann sich diese Farben gar nicht vorstellen, die Vielfältigkeit der Handwerkskunst und die Menschen.


Ich freue mich sehr hier zu sein und Quito ist wunderbar und voller Leben....und ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. Ich bin gespannt was morgen passiert und freue mich auf mein Projekt, wobei es schon noch schön ist noch eine Ersatzmama zu haben.

Wenn ihr noch kein Ziel für den nächsten Urlaub habt, dann kommt zu mir nach Ecuador und schaut euch an, was ich sehen und erleben darf. Ihr würdet es nicht bereuen!

Montag, 3. August 2009

Münchner Kirchenradio

Seid heute bin ich im Onlineradio der Erzdiözese zu hören. Karsten Schmid vom Münchner Kirchenradio kam uns nämlich auf dem Vorbereitungsseminar letzte Woche besuchen und fragte mich so dies und das zu meinem Freiwilligendienst. Die Doris erklärt in dem Interview sehr gut wie denn die Zusammenhänge zwischen Ecuador und der Erdiözese. Also wenn ihr Lust habt hört doch einfach mal rein in das "Gespräch der Woche" (Dauer ca. 20 Minuten).

Link zum Vorartikel:
http://www.muenchner-kirchenradio.de/sendungen/Page000061.aspx

Link zum Interview:
http://www.muenchner-kirchenradio.de/media/media7631540.MP3