
Der Silvesterabend verlief ein bisschen anders wie zuhause in Deutschland. Hier in Ecuador ist es Tradition die Tage vor Silvester in der Familie das „Ano viejo“, also das alte Jahr, zu basteln. Das alte Jahr ist eine Figur aus Papmache, Mensch oder Tier, in das am 31. Dezember alle Familienmitglieder die schlechten Momente und Taten des alten Jahres kleben. Um Mitternacht wird diese Figur dann angezündet und schafft quasi wieder Platz für schöne Momente im neuen Jahr. Das ist in manchen Fällen ganz schön schade, weil diese Figuren teilweise richtige Kunstwerke sind, wie der große Frosch von unserem Hostal. Dort haben wir auch ein kleines Fest mit Silvestermahl und vielen interessanten Menschen aus aller Welt gefeiert. Und nach 12 Uhr noch an den Strand zu gehen und seinen Gedanken für das neue Jahr nachzuhängen war auch eine schöne Erfahrung.
Somit hatten wir dieses Jahr zwar kein Feuerwerk und auch keinen Sekt zum anstoßen, aber dafür weißen Sand unter den Füßen und die Gewissheit, dass das kommende Jahr noch jede Menge in Ecuador zu entdecken ist.
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