Am 22. März wollten die Verena und ich unseren lieben Kollegen und auch unserer Erstatzfamilie einmal unsere Heimat ein bisschen näher bringen. Desshalb haben wir die "Deutsch-bayerische Nacht" veranstaltet. Das heisst wir standen erst einmal Stunden in der Küche um ein typisch bayerisches Essen mit allem drum und dran auf die Beine zu stellen und ich muss wirklich sagen: Unsere Mamas und Omas wären wirklich stolz auf uns gewesen! Es gab anbrodlte Semmeknedlscheibm, an Kartoffelsalot, Fleischpflanzl dazu an g´mischtn Salot und zum Nachtisch an Apfelstrudl mit Vanillesoss - und es war alles einfach sau guat! Na ja, eines der grössten Atraktionen für die Ecuadorianer war wohl, dass man Bier mit weisser Limo mischen kann und das dann wirklich gut schmeckt! Also Radler trinken sie jedenfalls seitdem öfers =) Zum Bier gibt es auch noch eine nette Geschichte. Und zwar waren die Verena und ich zum einkaufen in einem gro
ssen Einkaufszentrum, wo am Wochenende immer die Hölle los ist. Na ja, jedenfalls standen wir mit unseren drei Six-Packs Bier an der Kasse als hinter uns der Pfarrer von der deutschen Gemeinde in Quito auftaucht und sagt: "Mei da sind ja die deutschen Mädels und stocken ihren
Haushalt wieder ein bisschen auf, was?" Was für einen Eindruck wir da wohl wieder hinterlassen haben..Na ja, jedenfalls wurde es abend. Der Tisch war schön gedeckt - sogar in weiss blau, die bayerische Fahne hing an der Wand und giabige Musik von Haindling lief auch schon. Fürs Umziehen und schön herrichten waren natürlich weniger als fünf Minuten Zeit und die Ecuadorianer natürlich alle (!) ausnahmsweise mal pünktlich (wir hätten wohl einfach nicht so sehr drauf bestehen sollen). Beim Essen dann war es sehr still, woraus ich geschlussfolgert habe, dass es wohl allen sehr gut geschmeckt hat und auch an der Tatsache, das sich viele nochmal nachgenommen haben, können wir denke ich einen guten Schluss ziehen. Nach dem Essen gab es dann erst mal eine Powerpointpresentation von Verena und mir über Deutschland, Bayern, München und unser Zuhause. Es war schön und auch ein bisschen lustig zu sehen, wie interessiert sie Nachgefragt haben und wie überaus beeindruckt sie von unseren Schlössern, der Allianz Arena und der Wies´n waren. Auch das unsere Wiesnbedienungen 12 von diesen "gigantischen Gläsern" tragen können, war für si
e ein kleines Weldwunder. Ich denke wir konnten ihnen mit den Bildern und Erzählungen einen kleinen Eindruck geben, aber richtig vorstellen können sie es sich glaube ich nicht. Dann gabs den Afelstrudel, der natürlich super gut ankam und ein paar kleine Spielchen. Zum Beispiel welchen Mann am Tisch am lägsten einen gefüllten Masskrug stämmen kann? Ich sags euch, da haben sie ganz schön geschwitzt, denn Stolz haben die Ecuadorianer..vorallem die Männer. Für die Frauen hatten wir "Brezenschnappen" ein bisschen abgeändert, also ohne Brezen und dafür mit Ringen. Aber an der Gaudi hat das nichts geändert. Die Gewinner haben Kinderschokolade bekommen und als kleine Mitgift als Erinnerung hat jeder ein kleines bayerisches Halstuch bekommen.
Es war ein toller Abend mit viel Lachen und guter Stimmung. Die Verena und ich waren stolz auf uns und ich hab mich teilweise wie dahoam gefühlt. Aber einig waren wir uns dann doch, dass die Stimmung von Kartoffelsalat und Radler im bayerischen Sommer bei der Oma im Garten einfach nicht nachzustellen ist und wir uns darauf schon wieder freuen.
Liebe Grüsse aus Quito - Eure Daniela
Noch was zum Schluss: Weitere Bilder gibts natürlich auch wieder auf picasaweb!

Es war ein toller Abend mit viel Lachen und guter Stimmung. Die Verena und ich waren stolz auf uns und ich hab mich teilweise wie dahoam gefühlt. Aber einig waren wir uns dann doch, dass die Stimmung von Kartoffelsalat und Radler im bayerischen Sommer bei der Oma im Garten einfach nicht nachzustellen ist und wir uns darauf schon wieder freuen.
Liebe Grüsse aus Quito - Eure Daniela
Noch was zum Schluss: Weitere Bilder gibts natürlich auch wieder auf picasaweb!
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