ich war auf dem Cotopaxi. Na ja, nicht ganz oben, aber immerhin auf 4800 Metern. Das ist ungefähr die Schneegrenze und der Standort der letzten Hütte vor dem Gipfel.
Der Cotopaxi ist mit 5.897 m der zweithöchste Berg Ecuadors und einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Obwohl aktiv, ist er der am häufigsten bestiegene Berg des Landes.
Gewandert sind wir ab 4000 Metern. Und ja, die Luft ist da schon sehr dünn. Pflanzen gibt es keine mehr, nichtmal Gras, aber dafür viel Vulkangestein und rote Erde.
Das Wetter war beim Aufstieg leider nicht so schön und man hat auch den Gipfel nicht gesehen. Und der kalte Wind und der Schneeregen haben den Aufstieg nicht gerade einfacher gemacht, aber das Gefühl, als ich es geschafft hatte, die Beine schwer wie Blei, war so wunderbar und ich war einfach nur stolz. Die Aussicht auf die Hochebene war wunderschön und ich hab noch nie so warmen Tee genossen wie auf der Hütte, weil es einfach nur sooo kalt war. Der Abstieg war um einiges leichter, weil wir uns schon ein bisschen an die Höhenluft gewöhnt hatten und die Stimmung ausgelassen und fröhlich. Ich glaube, wir waren alle ein bisschen stolz, oben gewesen zu sein und glücklich, dieses Erlebniss zu teilen.
Als wir fast wieder an unserem Auto auf 4000 Metern angekommen waren hat dann auf einmal die Wolkendecke aufgemacht und die wunderschöne Schneespitzte kam vor blauem Himmel zum Vorschein. Das war einfach überwältigend. So haben wir uns beeilt und unsere Brotzeit in der Sonne mit einem atemberaubenden Ausblick genossen und 1000ende von Fotos geschossen.
Die schönsten könnt ihr wieder in Picasa bewundern:
WOW !!! Beeindruckende Bilder !!! Respekt, bei diesen Witterungsverhältnissen und in dieser Höhe den Aufstieg zu wagen! Diesen Ausflug wirst du bestimmt dein Leben lang nicht vergessen, kannst wirklich stolz auf dich sein! Liebe Grüße von Susanne
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